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Er­geb­nisse

Er­geb­nisse des For­schungs­pro­jekts TraDiLog

Erste Projektphase: Feldforschung und Interviewstudie

In der ersten Projektphase haben wir Interviews mit Verantwortlichen und Be­schäf­tig­ten aus der Logistikbranche durch­ge­führt. Die Interviews wurden mit­hil­fe eines Leitfadens durch­ge­führt, der auf Basis einer ausführlichen Literaturrecherche zum Forschungsgegenstand im Vorfeld er­ar­bei­tet wurde.

In den Gesprächen konn­ten fünf Dimensionen mobiler Arbeitswelten identifiziert wer­den, die sich durch die Di­gi­ta­li­sie­rung laut Ein­schät­zung der Be­frag­ten be­son­ders verändern. Diese fünf Dimensionen sind:

  • Grad der ÜberwachungKon­trol­le und Aufgabenassistenz durch tech­ni­sche Systeme
  • Grad der Autonomie der Be­schäf­tig­ten in ihrer Art der Aufgabenbewältigung
  • Grad der Komplexität der Arbeitsaufgaben und zunehmende Aufgabenvielfalt
  • Grad der Interaktion bzw. Kom­mu­ni­ka­ti­on zwischen den beteiligten Akteuren
  • Grad der zeitlichen Verknappung und Flexibilität bei der Bewältigung von Arbeitsaufgaben

Un­se­re ausführlichen Erkennt­nisse aus den Interviews sind im folgenden Forschungsbeitrag ver­öf­fent­licht worden:

Hellmann, Marco; Schlü­ter, Jan; Weyer, Johannes (2017): Mobile Ar­beit in der digitalisierten Trans­port­lo­gis­tik. Be­schäf­tigte im Spannungsverhältnis von Autonomie, Kon­trol­le und neuen Kompetenzanforderungen. In: Hartmut Hirsch-Kreinsen, Anemari Karačić (Hrsg.): Logistikarbeit in der di­gi­ta­len Wertschöpfung. Per­spek­tiven und He­raus­for­de­run­gen für Ar­beit durch tech­no­lo­gi­sche Erneuerungen.

Der gesamte Tagungsband ist auf der Website des FGW abrufbar.

Zweite Projektphase: Online-Umfrage und Wirkungsmodell

Auf Basis der Interviewergebnisse und der daraus abgeleiteten Hypothesen wurde ein Fragebogen konzipiert, der an Mit­ar­bei­ter aus der Logistik verteilt wurde. Über 440 Be­schäf­tigte haben die ca. 20-minütige Online-Umfrage durch­ge­führt. Die gewonnenen Daten zeichnen ein umfassendes Bild der Di­gi­ta­li­sie­rung in der Trans­port­lo­gis­tik. So wird unter an­de­rem aufgezeigt,

  • wel­che Chancen und Risiken diese Veränderungen für die Branche bergen
  • wie ver­schie­de­ne Berufsgruppen (Manager, Disponenten, Fahrer, Lagerarbeiter) die Di­gi­ta­li­sie­rung wahr­neh­men
  • wel­che Maß­nahmen seitens der Un­ter­neh­men und Institutionen er­for­der­lich sind, um die Di­gi­ta­li­sie­rung er­folg­reich und nach­hal­tig zu ge­stal­ten

Handreichung

Zentrale deskriptive Er­geb­nisse der Umfrage haben wir in dieser sechsseitigen Handreichung (PDF) zusammengestellt.

Eine ausführliche Dokumentation der Be­fra­gung mit umfangreichen sta­tis­tischen Auswertungen und Handlungsempfehlungen wird ab Herbst 2018 im Abschlussbericht des TraDiLog-Projekts ver­öf­fent­licht. Dort übersetzen wir die empirischen Erkennt­nisse zudem in ein Wirkungsmodell, das die Einflüsse und Kon­se­quenzen der Di­gi­ta­li­sie­rung für Mit­ar­bei­ter aufzeigt.

 

 

Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Cam­pus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duis­burg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, au­ßer­dem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zu­dem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.