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GEFÖRDERT DURCH DIE DEUTSCHE FORSCHUNGSGEMEINSCHAFT (DFG)

MoMeEnT

Modellierung des sozio-tech­nisch­en Mehrebenensystems der E­ner­gie­ver­sor­gung und dessen Trans­for­ma­tion

Laufzeit: 01.06.2019–31.05.2022
 

Logo vom Projekt Modellierung des sozio-technischen Mehrebenensystems der Energieversorgung und dessen Transformation

For­schungs­vor­ha­ben

Das For­schungs­pro­jekt MoMeEnT hat das Ziel, die un­ter­schied­lichen Ebenen des kom­ple­xen soziotechnischen Systems der E­ner­gie­ver­sor­gung mittels Multi-Agenten-Ansätzen zu modellieren – und zwar derart, dass die dy­na­misch­en Interdependenzen und nichtlinearen Interaktionen innerhalb sowie zwischen den tech­nisch­en und sozialen Modulen abgebildet, erfasst und analysiert wer­den kön­nen.

Das Fach­ge­biet Tech­nik­so­zio­lo­gie bearbeitet hierbei zu­sam­men mit dem Institut für Energiesysteme, Energieeffizienz und Ener­gie­wirt­schaft (ie³) das Teilprojekt „Interdependente sozio-tech­ni­sche Modellierung zur Trans­for­ma­tion des Mehrebenensystems der E­ner­gie­ver­sor­gung“. In diesem wird der tech­ni­sche Fokus auf den bevorstehenden Zubau zukünftiger Versorgungssysteme, bedingt u. a. durch die Sektorenkopplung, gelegt. Elektrofahrzeuge, Pho­to­vol­taik-Dachanlagen und Wärmepumpen als Beispiele neuer Komponenten und Mechanismen sind jedoch nicht nur rein technisch zu be­trach­ten. Ihre Aus­wir­kungen auf den Netzbetrieb hängen auch stark von in­di­vi­du­el­len Ent­schei­dun­gen und Verhaltensweisen der Akteure (z. B. Haushalte) ab – wel­che wiederum durch deren Ressourcen (z. B. fi­nan­zi­ell, sozial oder kognitiv) und externe Anreize (z. B. Subventionen) be­ein­flusst wer­den. Genau diese Be­rück­sich­ti­gung der subjektiven Dimension sowie die Be­rück­sich­ti­gung heterogener Einzelsituationen sind die wesentlichen Faktoren, mit denen sich die geplante Mehrebenen-Modellierung von bisherigen, rein tech­nisch­en Modellen abhebt.

Auf diese Weise sollen Aus­sa­gen über mögliche Szenarien und Pfade der Trans­for­ma­tion des Energiesystems hin zu ei­nem auf erneuerbaren Energien basierenden System getroffen wer­den und Ansatzpunkte für dessen Gestaltung und ggf. Optimierung identifiziert wer­den.

Pro­jekt­part­ner

Das Gesamtvorhaben wird von drei Projektteams bearbeitet, um unterschiedliche Dimensionen der Trans­for­ma­tion der E­ner­gie­ver­sor­gung zu un­ter­su­chen und später in ein ge­mein­sa­mes, interdisziplinäres Modell zu in­te­grie­ren.

Interdependente sozio-tech­ni­sche Modellierung zur Trans­for­ma­tion des Mehrebenensystems der E­ner­gie­ver­sor­gung

Modellierung von Verbrauchs- und Erzeugungsdynamiken in soziotechnischen Energiesysteme

Sozio-tech­ni­sche Modellierung von Interdependenzen zur ener­gie­effi­zien­ten Einbindung von Un­ter­neh­men in das Mehrebenensystem der E­ner­gie­ver­sor­gung

An­sprech­part­ner

Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Cam­pus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duis­burg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, au­ßer­dem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zu­dem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.